Mein erster Fotomarathon Dresden

Seit der Gründung des Fotomarathon Dresden im Jahr 2010 habe ich bis Ende 2017 als Organisator daran mitgewirkt. Mit der Geburt meines zweiten Kindes blieb leider keine Zeit mehr, um mich mit der nötigen Konzentration und dem erforderlichen Engagement in die Organisation des Fotomarathon einzubringen. Auch wenn mir die Entscheidung alles andere als leicht gefallen ist, war es die für mich Richtige. Und wie sich gezeigt hat, lässt sich der Fotomarathon Dresden auch sehr gut zu fünft stemmen, wenn auch sicher mit erhöhtem Aufwand für jeden Einzelnen. 

Für mich tat sich aber auf einmal die Möglichkeit auf, selbst am FMDD teilzunehmen und zwar mit allem, was dazu gehört. Endlich konnte ich mich der Herausforderung stellen, 10 Themen, 5 Stunden, 1 Stadt – keine Löschlücken. Je näher allerdings der Tag kam, desto nervöser wurde ich. Schon bei der Anmeldung hatte ich mich für die Teilnahme mit einer analogen Kamera entschieden, zum einen, weil ich die analoge Fotografie sehr mag, zum anderen aber auch, damit ich mit der „Keine-Löschlücken-Regel“ besser klar komme. Von außen betrachtet sind die Regeln doch härter, als es von organisatorischer Seite her den Anschein hat. Das heißt nicht, dass die Regeln schlecht sind, aber schwierig allemal.

Nun aber zu den Themen des 8. Fotomarathon Dresden und meine dazugehörigen Aufnahmen, Oberthema war dieses Jahr „Unendlich“

Als ich, zusammen mit allen anderen, den ersten Thementeil erhielt, war ich erstmal rat- und ideenlos und brauchte locker ne halbe Stunde, ehe ich mir aus einer Idee einen „Roten Faden“ spann. Mir kamen die Hochhäuser an der Hohen Straße in den Sinn und das man sicher alle 10 Themen daran umsetzen könnte.

Thema 1 – „Unendliche Weite“

Thema 2 – „Unendliche Vielfalt“

Thema 3 – „Unendlich Lustig“

Thema 4 – „Unendliche Möglichkeiten“

Thema 5 – „Unendliche Dummheit“

Thema 6 – „Unaufhaltsam“

Thema 7 – „Unerschöpflich“

Thema 8 – „Unermesslich“

Thema 9 – „Unbegrenzt“

Thema 10 – „Unendlich – Endlich“

 

Schon allein die Tatsache, dass ich hier Bilder zeigen kann, macht mich glücklich. Denn die eigens für diesen Tag geliehene Kamera, eine Praktica FX2, hatte ich bis dato noch nicht in der Hand und ich wusste natürlich auch nicht, ob sie noch einwandfrei funktioniert. 

Nun sind ein paar Wochen seit dem #8FMDD vergangen und kritisch betrachtet, würde ich einzelne Bilder thematisch untereinander tauschen und einige gerne ganz ersetzen. Aber an dem Tag galt es, die Themen nicht nur in der festgelegten Reihenfolge zu fotografieren, sondern auch den zeitlichen Rahmen einzuhalten. Als Teilnehmer bin ich um einiges schlauer geworden. Teilnehmen werde ich auf jeden Fall wieder, und zwar bevorzugt wieder mit einer analogen Kamera.

Vielen Dank an die Organisatoren, ihr habt einen sehr guten Job gemacht und euch wieder kräftig ins Zeug gelegt.