Fotografieren mit einem Reisezoom-Objektiv

Blaues Wunder bei NachtIch bin kein technikaffiner Mensch, mich interessiert das fertige Bild, dessen Aussagekraft und die Geschichte dahinter. Womit dieses Foto gemacht wurde, spielt eine eher untergeordnete Rolle. Aus diesem Grund schreibe ich selten bis gar nicht dazu, mit welcher Kamera oder welchen Objektiven ein Bild entstanden ist. Wenn ich dann auf Anfragen nach der verwendeten Technik antworte, dass das Bild mit einem Reisezoom-Objektiv entstanden ist, bekomme ich fast immer die gleiche Reaktion: „Ach was, das hätte ich nicht gedacht.“ oder auch „Ehrlich? Mit so einem Objektiv würde ich nicht fotografieren.“ und so weiter.

BuckelwalIch kann nur sagen: Ich liebe mein Tamron Reisezoom! Ganz konkret nutze ich das TAMRON 18-270mm F/3.5-6.3 Di II VC PZD für Canon. Die Vorteile liegen auf der Hand, ich decke mit nur einem Objektiv einen Brennweitenbereich von 18 bis 270mm (an APS-C Sensor 28-405mm) ab und „verschwende“ in bestimmten Situationen keine Zeit mit dem Wechseln von Objektiven. Dieses Bild zum Beispiel entstand bei der Überfahrt von einer der Galapagos-Inseln zur nächsten. Dabei stießen wir zufällig auf ein paar Buckelwale und als einer davon aus dem Wasser emporstieg, hatte ich die Kamera mit der notwendigen Brennweite zur Hand.

Auch in vielen anderen Situationen und mit anderen Motiven ist dieses Objektiv der ideale Reisebegleiter, so auch in Ecuador. nachdenklichFür 4 Wochen waren wir in Ecuador und auf den Galapagos-Inseln unterwegs und waren bei der Mitnahme von Gepäck sehr eingeschränkt. Ich musste also genau überlegen, welche Objektive ich mitnehme. Außerdem war es oftmals so, dass sich die Motive oft und schnell abwechselten – mal wollte man etwas aus der Nähe ablichten, mal in der Ferne. Aber auch bei Portraits machte die Linse eine gute Figur. Hat man einmal einen Menschen der indigenen Bevölkerung gefragt, ob man ihn/sie ablichten darf, dann erhält man auch mit diesem Objektive gut freigestellte Portraits.

Dresden im NebelDann verfügt das Objektiv über einen Bildstabilisator, welcher mich vor allem in lichtschwächeren Situationen unterstützt und da gute Arbeit leistet. Dieses Bild entstand freihand bei Morgennebel im Großen Garten Dresden. Aber auch bei Nachtaufnahmen, dann mit Stativ und ohne Bildstabi, sorgt das Tamron für gute Bilder.Dresden Pirnaischer Platz

Alles in allem trage ich mit diesem Tausendsassa nur wenig Gewicht mit mir herum und habe so noch Platz für andere Dinge in der Fototasche.

Wer also die Fotografie als ambitioniertes Hobby betreibt, der macht mit dieser Linse nichts, aber auch gar nichts falsch.

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