Buchempfehlung „Google AdWords“ von Rheinwerk

Schon seit einigen Jahren beschäftige ich mich mal mehr, mal weniger mit dem Thema Google AdWords. Eher sporadisch habe ich Kampagnen erstellt und einfach laufen lassen. Zwar konnte ich einen Zuwachs beim Traffic feststellen, habe aber offenbar die verkehrte Zielgruppe angesprochen. Denn so erfreulich der zugenommene Besucherstrom auch war, eine Steigerung des Umsatzes/Gewinns trat nicht ein. Nun fiel mir Anfang März das Buch „Google Adwords – Das umfassende Handbuch“ vom Rheinwerk Verlag in die Hände und ich sah die Chance, dass ich Etwas ändern könnte.

Welche Zielgruppe spricht das Buch? Im Grunde ist das Buch für jeden geeignet, der mittels Google AdWords seine Verkaufszahlen für Produkte, Dienstleistungen oder sonstige Angebote steigern möchte. Das Buch ist zwar umfassend und detailliert geschrieben, eine Handvoll Vorkenntnisse bzgl. des WWW sind dennoch notwendig um wirklich alles bis ins Detail zu verstehen. Und genau da setzt das Buch an.

Wie ist das Buch aufgebaut?

1. Schlägt man das Buch auf, bekommt man im ersten Kapitel Informationen zum „einfachsten Urschleim“ und in den weiteren Kapiteln dann Fakten zur Erstellung und Optimierung groß angelegter Kampagnen. Doch schon mit dem ersten Kapitel habe ich Dinge zum Aufbau von Google erfahren, welche mir bis dahin nicht bekannt waren. Dieses neue Wissen wiederum hat mein Verständnis von AdWords-Kampagnen verändert und ich bin mit einem anderen Blickwinkel an diese herangegangen. Ich wusste zum Beispiel nicht, dass Suchanfragen in drei verschiedene Arten eingeteilt werden: Do (der Suchende möchte etwas tun, z.B. Musik herunterladen), Know (der Suchende möchte etwas wissen, z.B. für eine Recherchearbeit) und Go (der Suchende kennt z.B. eine Marke, anstatt diese aber in der Browseradresszeile einzugeben, wird diese über eine Suchmaschine aufgerufen).

2. Je mehr ich mich mit dem Buch beschäftige, desto mehr werden mir die Augen geöffnet. Hier zwei Beispiele: AdWords Kampagnen kann man auch noch für mobile Endgeräte optimieren und auch in Verbindung mit anderen Google Diensten nutzen, wie zum Beispiel Google Maps. Das Buch zeigt mir ziemlich genau auf, was ich bei meinen bisherigen Kampagnen alles außer Acht gelassen habe. Fast beschlich mich das Gefühl, Geld „verschwendet“ zu haben.

3. Hat man erstmal das (Grund-) Verständnis von Google AdWords erlangt, eigene Kampagnen erstellt, die Vielseitigkeit erkannt, dann geht es im letzten Teil des Buches um die Optimierung und die Fehlervermeidung (ich hätte das Buch auch von hinten nach vorne lesen können).

Ein erstes Fazit: Ein bis ins Detail erläuterndes Buch mit zahlreichen Beispielen und Abbildungen. Das Buch ist sehr komplex und könnte vor allem für Thema-Neulinge eher einschüchternd wirken – Einschüchternd eventuell auch durch die Dicke von rund 750 Seiten. Doch tastet man sich Schritt für Schritt ran und probiert ein bisschen, dann stellt sich mit der Zeit auch etwas Routine ein. Und mit dieser regelmäßigen und dann vielleicht schon fehlerfreien Anwendung folgt der Erfolg der erstellten Kampagne und der Amortisierung des eingesetzten Geldes. Ich habe das Buch gerade mal 5 Wochen, was ich noch etwas früh für ein endgültiges Fazit halte, doch die positive Tendenz ist schon jetzt erkennbar.

 

Weitere Buchempfehlung: Kamerahandbuch Canon 70D und Panoramafotografie

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